Aktuelle Neuerscheinung
Jochen Kirchhoff liest aus KoSMoS: „Grenzüberschreitung ins Kosmische Sein“ – Link zur Lesung
Jochen Kirchhoff liest aus KoSMoS: „Thesen gegen die tote Zeit der Naturwissenschaft“ – Link zur Lesung
Der Kosmos ist anders! Der Philosoph Jochen Kirchhoff skizziert das für unsere Zeit notwendige neue Bild der Wirklichkeit. Niemand sonst wagt es in vergleichbarer Radikalität und Tiefe, das herrschende Weltbild infrage zu stellen, das uns in die gegenwärtige katastrophale Lage gebracht hat.
Kirchhoff beleuchtet die unhinterfragten Annahmen, Widersprüche und Aporien unseres von den Naturwissenschaften maßgeblich geprägten Denkens und nimmt das große Ganze erneut in den Blick:
Mensch und Kosmos stehen sich nach Kirchhoff nicht gegenüber, sie bilden vielmehr eine untrennbare Einheit.
Kirchhoffs Analysen bieten Erklärungen für die tieferen Ursachen der aktuellen Umbrüche, zugleich eröffnen sie aber auch neue Perspektiven auf das, was folgen wird. Niemand denkt größer vom Menschen als Jochen Kirchhoff. Seine Philosophie versöhnt Geist und Materie und vermittelt vor allem eines: Wir haben allen Grund zu Vertrauen, Hoffnung und Optimismus.
Der vorliegende Band bietet in 14 Essays einen leicht verständlichen Einstieg in das revolutionäre Denken des großen Außenseiters der Gegenwartsphilosophie.
Die naturphilosophische Tetralogie
Eine einzigartige philosophische Gesamtschau
„Was die Erde will“: Die gängige Ökologie zielt auf technischen Umweltschutz: Wo die Emissionen zu hoch sind, werden sie durch entsprechende Innovationen reduziert. An der herrschenden Struktur ändert sich damit aber nichts. Die Tiefenökologie hingegen fragt nach den tieferen Ursachen der ökologischen Krise und hinterfragt das Menschenbild der Moderne, bei dem der Mensch im Zentrum der Welt steht, isoliert von allem anderen ihn umgebenden Leben. Dem halten die Tiefenökologen die Idee des „ökologischen Selbst“ entgegen, das mit allem Lebendigen verbunden ist und erkennen: der Mensch ist die Erde, ist das Ökosystem, ist Gaia. Jochen Kirchhoff formuliert eine „integrale Tiefenökologie“. Integral bezieht sich zum Einen auf das Vorhandensein höherer (eben integraler) Bewusstseinsebenen und -stufen, zum Anderen auf die zu leistende Integration der Erde im Menschen, also von „Erdreich“, Pflanzenreich und Tierreich. Pflanzen-Selbst und Tier-Selbst sind integrale Teile der Ganzheit des Menschen. So gesehen hat der Mensch Erde, Pflanze und Tier in sich. Wenn das Natur ist, dann ist nicht der Mensch Teil der Natur, sondern genau umgekehrt: Die Natur ist ein Teil des Menschen!
Die Erlösung der Natur rührt an Tabus, mit denen wir den Zugang
zum Weltganzen verstellt haben: ‚Erlösung‘ bedeutet für Jochen Kirchhoff
das Herauslösen des kosmischen Anthropos aus dem Gefängnis des von
aller Erinnerung an das große Leben abgespaltenen modernen Menschen.
Natur erscheint so als der Gestalt gewordene Prozess jenes Herauslösens
des Menschen aus seiner Verarmung hin zur Fülle seiner schöpferischen
Möglichkeiten. Kirchhoffs Kosmos ist als Ganzer lebendig. Aus der
All-Beseeltheit der Welt folgt die All-Verbundenheit des Seelen- und
Geistwesens Mensch. Von der Verbindung der kosmischen ‚Anderswelt‘ mit
der Natur, die sich als Mineral, als Pflanze, als Tier und als
leiblicher Mensch manifestiert, handelt dieses Buch. Sein Plädoyer für
die kosmische Verantwortung, in die der Mensch gestellt ist, macht ‚Die
Erlösung der Natur‘ zu einem Grundlagenwerk der spirituellen Ökologie
Jochen Kirchhoff „Räume, Dimensionen, Weltmodelle – Impulse für eine andere Naturwissenschaft“: Leseproben
JK_RDWM_42 Basisfragen als PDF
JK_RDWM_Conclusio als PDF
Jochen Kirchhoff präsentiert in „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“ eine fundierte Alternative zur herrschenden Sicht auf Natur und Kosmos. Dem Universum des Urknalls und der glühenden Gasbälle in eisiger Leere, das nur oasenhaft Leben hervorbringt, wird die Vision eines bis in den letzten Winkel hinein lebendigen Universums gegenübergestellt. Kirchhoff zeigt, dass alle zentralen Behauptungen der herrschenden Kosmologie auf brüchigem Boden stehen. In ihnen spiegelt sich eine vom Lebendigen abgespaltene Bewusstseinsform, die nur eine scheinbare Wirklichkeit beschreibt. Er schließt, dass intelligentes Leben im Prinzip überall möglich ist, dass die ‚Sonnen‘ keine thermonuklearen Höllensterne sind, sondern belebte Kugeln, und dass der Weltraum selbst ein Meer von lebendigem Bewusstsein darstellt. Kirchhoff stellt die Qualität naturwissenschaftlicher Theorien an den Beispielen Gravitation, Masse und Lichtgeschwindigkeit als mythisch-archetypische Projektionen einer reduktionistischen Betrachtung grundsätzlich infrage. Seine Kritik der physikalisch-mathematischen Sprache setzt ihn in Gegensatz zur derzeit ‚gültigen‘ naturwissenschaftlichen Welterklärung. Das Buch, dessen erste Ausgabe zuerst 1999 erschienen ist, hat eine Grundlagendebatte mit offenem Ausgang ausgelöst. Für unsere Neuausgabe hat Jochen Kirchhoff in einem einleitenden Kapitel die Wirkung des Buchs seit seinem Erscheinen dokumentiert.
„Die Anderswelt“ von Jochen Kirchhoff ist der auf fesselnde Weise geglückte Versuch, der Parallel-Welt des Transpersonalen jenseits von Drogenerfahrungen sprachlich nahezukommen. Kirchhoff beschreibt autobiografische Erlebnisse in Zuständen erweiterten Bewusstseins und unterzieht diese einer rigorosen Prüfung durch die eigene Ratio sowie durch Urteile von Menschen, die Ähnliches erlebt und darüber berichtet haben. Ein hilfreicher Führer für alle, die ahnen, dass hinter der Wirklichkeit eine andere Wirklichkeit steckt. Ein intensives Arbeitsbuch für alle, die Worte suchen, um ihre Ahnung von einer transmateriellen Realität zum sicheren Wissen zu machen.
Das kosmische Band: Jochen Kirchhoffs Hauptwerk besteht aus den vier Bänden „Was die Erde will“, „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“, „Die Anderswelt“ und „Die Erlösung der Natur“. Es ist in seiner sprachlichen Genauigkeit und Tiefe der Fragestellung mit Blick auf das Mensch-Kosmos-Verhältnis das umfassendste philosophische Werk im deutschen Sprachraum. Kirchhoff gehört zu den kreativsten Denkern unserer Zeit. Der herrschenden materialistischen Weltanschauung des megatechnischen Pharaos setzt er eine Kosmologie entgegen, die die Allgegenwart von Leben und Bewusstsein im Universum kenntnisreich und scharfsinnig plausibel macht. Das kosmische Band fasst einerseits offen gebliebene Fragestellungen der letzten zwanzig Jahre zusammen, reflektiert aber andererseits auch die Ergebnisse der vier Bände des Hauptwerks aus Sicht des Jahres 2010. Die Herausgabe des Bands zielt darauf, die Gesamtausgabe der bisherigen vier Bände um ein essayistisches Begleitbuch zu ergänzen.
Zur Philosophie der Musik
Musik als Medium zur
Bewusstseinserweiterung und Meditation – das scheint heute für viele
eine Selbstverständlichkeit zu sein. Meist ist damit aber ein
Klangkonsum gemeint, der von außereuropäischen, vorrangig asiatisch oder
afrikanisch anmutenden New-Age-Sounds gespeist wird. Jochen Kirchhoff
rückt hingegen mit ‚Klang und Verwandlung‘ das reiche spirituelle
Potenzial der sogenannten klassischen abendländischen Musik ins
Blickfeld. In einer Art lauschender Innenschau erschließt er die Musik
der großen Komponisten von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van
Beethoven über Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert
Schumann bis zu Richard Wagner und Richard Strauss als in der Tiefe der
Psyche wirksames Werkzeug für die persönliche Entwicklung.
Der Bogen des Buchs spannt sich von der Kritik des modernen
Musikbewusstseins über die Erarbeitung der archetypischen Grundlagen der
Klänge bis zu Hinweisen für den meditativen Umgang mit den
Meisterwerken der klassisch-romantischen Musik. Angeregt von
Inspirationserlebnissen großer Musiker entwickelt Kirchhoff zugleich die
Umrisse einer Musikphilosophie auf spiritueller Grundlage.
‚Klang und Verwandlung‘, das erstmals 1989 erschienen ist und lange
vergriffen war, vermittelt gerade heute eine wichtige Botschaft: Das
Buch stemmt sich gegen den allgemeinen Empathieverlust in unserer
Gesellschaft und setzt sich für eine transformative Kultur des Klangs
und des Hörens als Grundlage für Frieden mit uns selbst und der Erde
ein. Als der großartige Musiker und bedeutende Humanist Yehudi Menuhin
die Erstausgabe des Buchs in die Hand bekam, schrieb er begeistert:
‚›Klang und Verwandlung‹ ist ein faszinierendes Thema, das mich
immer wieder beschäftigt. Jochen Kirchhoff zeigt endlich, welch
einzigartigen Beitrag die klassische Musik zur individuellen und
kulturellen Transformation leisten kann. Dieses engagierte Buch gehört
in die Hand jedes Musikfreunds. Ich wünsche ihm weite Verbreitung. –
Yehudi Menuhin.‘